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Website Relaunch mit TYPO3

Neues Gesicht, bestehende Inhalte, keine verlorenen Rankings.

Relaunch, ohne bei null anzufangen

Beim Relaunch geht am häufigsten das verloren, was man nicht sieht: Rankings, eingehende Links und funktionierende Redaktionsabläufe.

Ein neues Design ist schnell beschlossen. Der Teil, der über Erfolg oder Misserfolg entscheidet, ist unspektakulär: Welche Seiten gibt es heute, welche davon bringen Besucherinnen und Besucher, welche werden auf der neuen Website wie heissen – und was passiert mit denen, die verschwinden. Diese Liste erstellen wir, bevor die erste Zeile Template geschrieben wird.

Worauf wir achten

  • Vollständige URL-Karte alt zu neu. Jede bisher erreichbare Adresse bekommt ein Ziel oder eine bewusste Entscheidung, dass sie entfällt. Permanente Weiterleitungen, keine Ketten.
  • Inhalte werden übernommen und aufgeräumt. Nicht neu geschrieben, aber auch nicht unbesehen kopiert. Was seit Jahren niemand aufruft, kommt nicht mit.
  • Messbarer Vorher-Nachher-Vergleich. Ladezeit, Core Web Vitals, Barrierefreiheit und Indexierungsstatus werden vor und nach dem Relaunch erhoben.
  • Redaktion wird vor dem Go-live geschult. Nicht danach, wenn die erste dringende Änderung ansteht.
  • Überwachung in den ersten Wochen. 404-Fehler, Indexierungsprobleme und Einbrüche im Traffic werden aktiv beobachtet, nicht abgewartet.

Relaunch oder Upgrade?

Eine Frage, die sich oft am Anfang stellt und die viel Geld spart, wenn man sie ehrlich beantwortet. Wenn die Struktur der Website trägt und nur die Technik veraltet ist, brauchen Sie ein TYPO3 Upgrade und keinen Relaunch. Wenn die Inhalte und die Navigation nicht mehr zum Unternehmen passen, hilft auch die neueste TYPO3-Version nichts.

Häufig ist die richtige Reihenfolge: erst das Upgrade, damit die Basis stimmt, dann der Relaunch auf einer aktuellen Installation. Das kostet zusammen weniger als ein Relaunch, der nebenbei drei Versionssprünge mitschleppt.

Woran wir den Erfolg messen

Ein Relaunch ist gelungen, wenn er sich nachweisen lässt. Wir erheben vier Werte vor dem Umbau und noch einmal danach:

  • Largest Contentful Paint unter 2,5 Sekunden. Der Google-Schwellenwert für „gut“ – gemessen im Feld, nicht im Labor.
  • Interaction to Next Paint unter 200 Millisekunden. Seit März 2024 offizieller Core-Web-Vital und damit Rankingfaktor.
  • Cumulative Layout Shift unter 0,1. Nichts springt beim Laden – der häufigste Grund für Fehlklicks auf Mobilgeräten.
  • WCAG 2.2 Stufe AA. Geprüft mit automatisierten Tests und stichprobenweise mit der Tastatur, weil rund ein Drittel der Kriterien maschinell gar nicht prüfbar ist.

Dazu kommt der Indexierungsstatus: Wie viele Adressen waren vorher in der Google Search Console indexiert, wie viele sind es 4 Wochen nach dem Go-live. Ein Einbruch zeigt sich dort zuerst.

Weiterleitungen

Jede alte Adresse bekommt eine Weiterleitung mit Statuscode 301, nicht 302 – nur die permanente Variante überträgt die Bewertung der alten Adresse auf die neue. Weiterleitungsketten lösen wir auf: Jede zusätzliche Station kostet Ladezeit, und ab 5 Sprüngen brechen die meisten Crawler ab.

Relaunch geplant?

Sprechen wir über die Ausgangslage, bevor das Design steht – dann bleibt am meisten Handlungsspielraum.