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TYPO3 Upgrade auf die aktuelle LTS
Von der alten Version zur aktuellen LTS – planbar und ohne Ausfall.
TYPO3 Upgrade ohne böse Überraschungen
Ein TYPO3 Upgrade ist selten ein technisches Problem. Es ist ein Planungsproblem – und genau da setzen wir an.
Der Core selbst lässt sich fast immer aktualisieren. Die Arbeit steckt in den Extensions: in der einen, die seit sechs Jahren keinen Release mehr hatte, in der anderen, die damals jemand „nur schnell“ angepasst hat, und in der dritten, deren Funktionalität der Core inzwischen selbst mitbringt. Wer diese drei Fälle nicht vorher auseinandersortiert, landet mitten im Upgrade in einer Sackgasse.
Der Ablauf
- Audit. Wir prüfen jede installierte Extension und ordnen sie ein: gepflegt und kompatibel, durch eine Alternative ersetzbar, durch Core-Funktionalität ablösbar oder neu zu bauen. Sie bekommen eine Liste mit Aufwand pro Position und einer Empfehlung.
- Testinstanz. Das Upgrade läuft zuerst auf einer Kopie von Datenbank und Dateien. Sie sehen und bedienen das Ergebnis, bevor irgendetwas produktiv wird.
- Code. Rector und Handarbeit bringen eigene Extensions auf den aktuellen Stand – inklusive PHP-Version, TCA-Anpassungen, Fluid-Syntax und der Ablösung entfernter Core-APIs.
- Inhalte. Datenbank-Migrationen, Slug-Generierung, FAL-Referenzen und Sprachbeziehungen werden geprüft, nicht nur ausgeführt. Hier entstehen die Fehler, die erst Wochen später auffallen.
- Go-live. In einem geplanten Fenster, mit einer Checkliste und einem Rückfallplan. Die alte Installation bleibt bis zur Freigabe unangetastet.
Warum ein Upgrade jetzt günstiger ist als später
Ältere TYPO3-Versionen erhalten keine Sicherheitsupdates mehr. Das ist das offensichtliche Argument. Das teurere ist ein anderes: Jeder ausgelassene LTS-Sprung vergrössert die Distanz überproportional. Zwischen zwei aufeinander folgenden LTS-Versionen liegen überschaubare Änderungen; über drei Sprünge hinweg summieren sich entfernte APIs, geänderte Datenbankstrukturen und Extensions, die es nicht mehr gibt.
Dazu kommt die PHP-Seite: Irgendwann stellt der Hoster die alte PHP-Version ab, und dann wird aus dem planbaren Projekt ein Notfall mit entsprechendem Preisschild.
Von welcher Version aus?
Wir haben Upgrades ab TYPO3 6.2 begleitet. Realistisch betrachtet lohnt sich unterhalb von Version 8 oft eher ein Neuaufbau des Sitepackages mit Migration der Inhalte – die Template-Architektur hat sich seither so stark verändert, dass das Portieren mehr kostet als das Neubauen. Auch das sagen wir im Audit, nicht erst in der Rechnung.
Fragen zum TYPO3 Upgrade
Bleibt die Website während des Upgrades erreichbar?
Ja. Gearbeitet wird auf einer Kopie; die produktive Installation läuft unverändert weiter. Umgeschaltet wird erst am Schluss, in einem mit Ihnen abgestimmten Zeitfenster – meist ausserhalb der Bürozeiten und in unter einer Stunde.
Gehen Inhalte oder URLs verloren?
Nein. Inhalte werden migriert, nicht neu erfasst. Ändert sich eine URL – etwa weil die Slug-Generierung anders arbeitet als die alte RealURL-Konfiguration – richten wir eine permanente Weiterleitung ein. Die vollständige Liste alt zu neu bekommen Sie vor dem Go-live.
Was passiert mit Extensions, die es nicht mehr gibt?
Wir zeigen pro Extension drei Wege: durch eine gepflegte Alternative ersetzen, durch inzwischen vorhandene Core-Funktionalität ablösen oder als eigene, schlanke Extension neu bauen. Zu jedem Weg gibt es einen Aufwand. Sie entscheiden, wir setzen um.
Können wir das Upgrade in Etappen machen?
Das Upgrade selbst nicht – eine halb migrierte Installation ist ein instabiler Zustand. Was sich aber gut trennen lässt: Zuerst das reine Versions-Upgrade mit unverändertem Erscheinungsbild, danach in Ruhe die inhaltlichen und gestalterischen Verbesserungen. Das hält das Risiko pro Schritt klein und macht Fehler eindeutig zuordenbar.
Welche TYPO3-Version läuft bei Ihnen?
Nennen Sie uns die Version und die wichtigsten Extensions – Sie erhalten eine erste Einschätzung, kostenlos und ohne Verpflichtung.